Gstaad Saanenland Tourismus stellt den neuen Imagefilm für die Destination vor. Hauptbotschaft des neuen Werbeträgers ist es, dem bewährten Gstaad Claim „Come up, slow down” künstlerisch wertvoll, charmant und mit einem Augenzwinkern Leben einzuhauchen. Im Mittelpunkt steht Ben, ein frisch erholter Büromensch, der mit seinen vielfältigen Ferienerlebnissen die Kollegen in seinen Bann zieht.
Der neue Film löst den bisherigen Imagefilm ab. Dieser war nach über zehn Jahren nicht mehr zeitgemäss. „Wir wollten die Region überraschend anders und unterhaltsam neu präsentieren und gleichzeitig die hochwertige Positionierung Gstaads unterstreichen“, betont Marketing-Leiter Reto Tschannen, unter dessen Federführung das Projekt realisiert wurde.
Den Alltag hinter sich lassen
Die Message des neuen Films ist einfach: Er soll den einzigartigen Erholungswert der Region dokumentieren. Gstaad soll mit einem Schuss Humor als ein Ort wahrnehmbar werden, an dem der von Hektik geplagte Mensch den Alltag hinter sich lassen kann und wo sich die Vielfalt an Freizeitaktivitäten frei und ungezwungen erleben lässt. Der alpinen Echtheit, einem Markenzeichen der Region, kommt dabei entscheidende Bedeutung zu. Als Zielgruppe wurden sportlich orientierte Geniesser aller Altersklassen, die die Vielfalt schätzen, definiert. „Die Interpretation dieser doch eher offenen Vorgabe und die bewusste Abgrenzung vom klassischen Werbefilm zugunsten des künstlerischen Anspruchs in Bezug auf Bildqualität und Story war eine Gratwanderung, die wir recht gut gemeistert haben,“ freut sich Reto Tschannen über das nun vorliegende Ergebnis.
Regisseur aus Gsteig ein wertvoller Begleiter
Als wertvoller Begleiter erwies sich Regisseur Steve Walker, der in Bern die Produktionsfirma Voltafilm betreibt. Als gebürtiger Gsteiger kennt er die Region wie seine Westentasche und hat die verschiedenen Sujets mit viel Liebe zum Detail und Herzblut umgesetzt. Er konnte auch die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Mathis Künzler (bekannt u.a. aus der Serie „Verliebt in Berlin“) vermitteln. Er verkörpert Ben, den Protagonisten des Films, der seine Kollegen mit auf eine Traumreise nach Gstaad nimmt. Übrigens: Die musikalische Untermalung wurde eigens für dieses GST-Projekt komponiert.
Die Herausforderungen
Nach gut einem Jahr Produktionszeit steht das Werk nun online zum Download zur Verfügung. Eine Version auf DVD zum Kauf ist in Vorbereitung. Am 21. August 2010 traten Regisseur, Kameramann, Kameraassistent und Beleuchter, Toningenieur, zwei Teamassistentinnen sowie Mathis Künzler zum ersten Drehtag im Saanenland an. Den Zeitplan der Crew und das Wetter aufeinander abzustimmen, erwies sich in der Folge als eine echte Herausforderung. Speziell im Winter – 2010/11 war der schneeärmste seit 50 Jahren – war es eine Geduldsprobe, stimmungsvolle Schneebilder einzufangen.
Schwierige Entscheidungen
„Nachdem sämtliche Szenen im Kasten waren, mussten wir schweren Herzens noch einmal gnadenlos aussortieren“, erinnert sich Reto Tschannen. „Bei der Auswahl der Szene galt es zu entscheiden, was wir zeigen und auf was wir verzichten müssen, um einen Overload zu vermeiden“, erläutert Tschannen. So wurde beispielsweise eine flotte Fahrt im Cabrio über den Col du Pillon zugunsten einer Szene in einem Golden Pass Classic Zug gestrichen. Auch Bens Fahrt auf einer „landwirtschaftlichen“ Seilbahn fiel der Auswahl zum Opfer. Als dann einmal Regen erwünscht war, sass die Crew auf dem Trockenen. So stieg der Regisseur mit einer Giesskanne kurzerhand selbst aufs Scheunendach und sorgte für romantisches Prasseln.
Nicht ganz schmerzfrei
Ganz schmerzfrei verliefen die Dreharbeiten nicht. Mathis Künzler zog sich bei einem Misstritt von einer kleinen Mauer einen Bänderriss zu und erschien in den folgenden Tagen mit Krücken am Set. „Dass er beim Drehen die Zähne zusammenbeissen musste, hat er locker überspielt – eine tolle Leistung“, zollt Reto Tschannen dem Schauspieler Respekt.
Wunderbarer Botschafter
Auch Martin Bachofner, Direktor von Gstaad Saanenland Tourismus, hatte Gelegenheit, die Arbeit am Set mitzuerleben. „Ben ist quasi unser Wunschgast: neugierig, humorvoll, spielerisch, entdeckungsfreudig, genussvoll und trotzdem bodenständig“, stellt Martin Bachofner fest. „Der Film überzeugt durch eine hochemotionale Bildsprache und ist somit ein wunderbarer Botschafter für unsere Region.“







