Glacier 3000 Run 2011

Wie im Vorjahr heissen die Sieger des Glacier 3000 Run Martin Cox und Daniela Gassmann Bahr. Die 47-Jährige lief bei anspruchsvollen Bedingungen mit 2:44.05 gar einen neuen Damen-Streckenrekord. Einen zweifachen Rekord gab es auch bei den Teilnehmern. Am Gletscherlauf waren es 572 Startende, am Gstaad Kids Run 130 Mädchen und Buben.

So variantenreich wie die Strecke des Glacier 3000 Run, so variantenreich zeigte sich den 572 Startenden das Wetter. War es morgens um zehn Uhr beim Start auf der Gstaader Promenade warm und trocken, wartete den Spitzenleuten am Ziel nach 26 Kilometern und 2000 Höhenmetern Steigung ein heftiger Wind und zeitweise garstiger Regen. „Im relativ flachen ersten Streckenabschnitt von Gstaad bis Reusch lief ich ganz leicht. Doch der zweite Teil mit dem heftigen Wind und den Regenschauern war anspruchsvoll und brauchte Kraft“, bilanzierte die Siegerin Daniela Gassmann Bahr. Dank mehr Training und längeren Läufen sei sie jedoch stärker geworden, deshalb sei die Rekordzeit von 2:44.05 möglich gewesen. Die 47-Jährige distanzierte die zweitplatzierte Susanne Habegger, Wabern, mit sieben Minuten deutlich. „Ich werde nächstes Jahr in Gstaad wieder starten“, sagte Gassmann zum Abschied strahlend.

Eine Klasse für sich
Eben so glücklich über seinen vierten Sieg am Glacier Run war Martin Cox (2:22.40). Der Brite spielte seine Klasse einmal mehr im steilen zweiten Streckenteil von Reusch (1350 m) bis Scex Rouge (2950 m) aus. Dass er den jüngeren Verfolgern Helmut Schiessl (2:24.51) und Stephan Wenk (2:25.16) als 42-Jähriger zu trotzen vermochte, freute ihn sehr. Auch er will nächstes Jahr wieder am Start sein. Dies vernahm Helmut Perreten sehr gerne, hatte er doch einen schwierigen Entscheid zu fällen. „Das Ziel trotz instabilem Wetter nicht um 400 Höhenmeter nach Cabane zu verschieben, war richtig. Ich bin sehr zufrieden“, bilanzierte der Renndirektor. Das Wetter zeigte sich am Nachmittag wieder so freundlich wie am Morgen. Als die letzten Läuferinnen und Läufer auf Scex Rouge eintrafen, war es wieder sonnig und sommerlich warm.

Beliebtes Teamrennen
Ein neuer Rekord war auch beim Teamrennen zu verzeichnen. 53 Startläufer- oder Läuferinnen rannten den ersten Teil von 15,5 Kilometern von Gstaad bis Reusch. Hier startete das zweite Teammitglied für die letzten zehneinhalb Kilometer und 1600 Die schnellste Zeit liefen der Steffisburger Gigathlonsieger Samuel Hürzeler und sein Vater Thomas mit 2:26.25. Zweite wurden Thomas Suter/Mühlematter Marco mit 2:29.02, Dritte das Team Roger Huber/Markus Bigler (2:35.09).

… und noch ein Rekord
Bestmarke auch für das Gstaader Kids-Rennen. Rund um die Gstaader Promenade massen sich am Samstagnachmittag vor der Rangverkündigung 130 Buben und Mädchen im Alter von 5 bis 16 Jahren über 770 und 1200 Meter.

Ranglisten
Glacier 3000 Run: http://services.datasport.com/2011/lauf/glacier3000
Gstaad Kids Run: www.glacier3000run.ch -RanglistenGstaadKidsRun